Familienzuwachs…

img_0373Die fleißigen Leser kennen ja schon meine dünne und  dicke Berta. Auf der Fotobörse in Darmstadt gesellte sich eine Schwester aus gleichem Haus, eine Mamiya C330 hinzu. Mir gefällt einfach dieses quadratische Format und die Möglichkeit  mit ihr, wie auch mit der RB67, dicht an das Motiv  herangehen zu können. Ganz ohne Makroobjektiv oder Zwischenringe. Ich finde C330 ist eine Schönheit. Gebaut wurde diese Kamera von 1969 bis 1994. Sehr schön ist die Anzeige der Belichtungskorrektur bei verschiedenen Auszügen. Verglichen mit einer Rollei ist sie ein ganz schöner Klopper. Handlich ist anders. 😉

Ich bin gespannt ob wir Freunde werden. Bisher kommt keine meiner analogen Kameras an meine 645 pro TL und meine RB67 heran. Was mir noch fehlt  ist ein Name für sie…..

Einmal zu Peter Lindbergh nach Rotterdam..

…und zurück

Nachdem ich am 22.10 schon einmal mit der Familie für 2 Tage in Rotterdam war, um u.a Lindbergh’s Ausstellung in der Rotterdamer Kunsthal anzusehen und anschließend die Tochter zu besuchen, beschlossen Gerhard, ein Freund aus dem Fotoclub und ich  noch einmal schnell nach Holland zu rutschen. Morgens um kurz nach 4:00 Uhr los, ab nach Rotterdam, dort einen Tag verbringen und abends zurück. So der Plan, der auch so durchgeführt wurde. Ich merke aber ich werde älter. Knapp 1000 Kilometer fahren und 15 Kilometer zu Fuß in der Stadt waren schon anstrengend.
Während beim ersten Besuch dieser modernen Stadt die dünne Berta mit war, meine Mamiya 645 pro TL, sollte es dieses Mal eine Kleinbildkamera werden. Sozusagen als Ehrung für die ersten Aufnahmen die Lindbergh damals auf SW-Kinofilmmaterial aufnahm. Entwickelt habe ich die SW-Filme in Atomal49. Die Farbaufnahmen sind Scans von bei Rossmann entwickelten Negativfilmen.

Mit im Gepäck, der 2. Fahrt ist meine EOS3 mit einem Zoom 28-85mm, und das lichtstarke 50mm Normalobjektiv, dazu noch 3 Kodak Gold Farbfilme. Für mich eher ungewöhnlich.   Hier ein paar Aufnahmen von beiden Ausflügen.

Aktfotografie

Aktfotografie…

Ich glaube irgendwie ist die Fotografie nackter Menschen ein Stadium durch das viele Fotografen im laufe ihrer Entwicklung gehen. Die meisten meiner hier gezeigten Aufnahmen entstanden in den frühen 90er Jahren des letzten Jahrtausends. Ich weiß es hört sich so an als ob es schon ewig her ist – Es soll sich auch so anhören.  Ich finde Gesichter oft viel interessanter als nackte Körper. Allerdings, glaube ich, ist die Aktaufnahme unter Umständen der Weg richtig gute Porträts zu bekommen.
Ich bin der Meinung das manchmal die Aktaufnahme, der Moment des Nacktseins, das Gesicht verändert. Das es einen Moment leuchtet wenn der Mensch vor der Kamera seines letzten Schutzes beraubt ist. Das kann so sein muß aber nicht.
Leider schmeißen viele Fotografen die Aufnahmen nicht in den Müll bei denen das nicht funktioniert hat. Schließlich erwartet auch das Model Ergebnisse. Die wiederum findet die Beine, Po usw. gut getroffen übersieht aber regelmässig das Gesicht. Das alte Sender-, Empfängerproblem Das Unheil nimmt seinen Lauf!